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	<title>ReKru GmbH Blog &#187; Brennereibedarf</title>
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	<description>ReKru GmbH Blog</description>
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		<title>(Obst)Geiste &#8211; das Wichtigste in Kürze</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 07:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Koenig]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Brennerei-Kellerei-Mosterei]]></category>
		<category><![CDATA[Rekru]]></category>
		<category><![CDATA[Brennereibedarf]]></category>
		<category><![CDATA[Brennereizubehör]]></category>
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		<description><![CDATA[SPEZIALITÄTEN AUS DER ABFINDUNGSBRENNEREI Die Herstellung von Obstgeisten erscheint auf den ersten Blick einfacher als diejenige von Obstbränden, weil dazu weniger Verfahrensschritte erforderlich sind. Trotzdem sind auch hier, will man Qualitätsprodukte herstellen, umfangreiche brennerei-technologische Kenntnisse erforderlich. Hinzu kommt noch eine Reihe gesetzlicher Vorschriften, die eingehalten werden müssen. In der &#8220;Verordnung (EG) Nr. 110/2008 des Europäischen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SPEZIALITÄTEN AUS DER ABFINDUNGSBRENNEREI</strong></p>
<p>Die Herstellung von Obstgeisten erscheint auf den ersten Blick einfacher als diejenige von Obstbränden, weil dazu weniger Verfahrensschritte erforderlich sind. Trotzdem sind auch hier, will man Qualitätsprodukte herstellen, umfangreiche brennerei-technologische Kenntnisse erforderlich. Hinzu kommt noch eine Reihe gesetzlicher Vorschriften, die eingehalten werden müssen.<span id="more-316"></span></p>
<p>In der &#8220;Verordnung (EG) Nr. 110/2008 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 15. Januar 2008 zur Begriffsbestimmung, Bezeichnung, Aufmachung und Etikettierung von Spirituosen sowie zum Schutz geografischer Angaben für Spirituosen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 1576/89&#8243; sind die gesetzlichen Vorgaben für die Herstellung von Spirituosen der Kategorie &#8220;Geist&#8221; in Anhang II Nr. 17 eindeutig festgelegt.</p>
<p><strong>WANN IST EIN GEIST EIN GEIST?</strong></p>
<p>Nach wie vor gilt die Grundregel, dass Geiste aus zuckerarmen Früchten oder Beeren hergestellt werden dürfen. Geiste aus Williams-Christ-Birnen, Quitten, Aprikosen, Pfirsichen, Mirabellen und Orangen sind weiterhin nicht zulässig, auch wenn sie immer wieder einmal in den Handel kommen.<br />
Die derzeitige Trendspirituose Haselnussgeist darf nur dann als &#8220;Geist&#8221; deklariert werden, wenn zur Herstellung ausschließlich Haselnüsse und &#8220;Feinsprit&#8221; verwendet wurden. Zusätze, die der Aroma- bzw. Geschmacksverbesserung dienen, verwandeln den &#8220;Geist&#8221; in eine &#8220;Spirituose&#8221;, die  dann auch entsprechend gekennzeichnet werden muss.<br />
Danach ist Geist mit der Bezeichnung der verwendeten Frucht oder des verwendeten Ausgangstoffes eine Spirituose, die durch Mazeration von in der Kategorie 16 Buchstabe a Ziffer ii aufgeführten unvergorenen Früchten und Beeren oder von Gemüse, Nüssen oder anderen pflanzlichen Stoffen wie Kräuter oder Rosenblätter in Ethylalkolhol landwirtschaftlichen Ursprungs und anschließender Destillation zu weniger als 86 % Vol. gewonnen wird. Der Mindestalkoholgehalt des fertigen Geistes beträgt 37,5 % Vol. Die Bezeichnung der verwendeten Frucht oder des verwendeten Ausgangstoffes muss angegeben werden. Geiste dürfen zudem nicht aromatisiert werden. Außerdem gilt das Färbungsverbot nach EG-Farbstoff-Richtlinie.</p>
<p><strong>BRENNEREITECHNOLOGISCHE KENNTNISSE ERFORDERLICH</strong></p>
<p>Bei Obstgeisten hat man immer Gewähr, dass die typischen Früchte auch sehr sauber in das Destillat übergehen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Gegensatz zur Gärung der klassischen Obstmaischen während der Mazeration keine negativen Gärungsnebenprodukte entstehen. Trotzdem gilt auch hier, dass nur einwandfreies Rohmaterial verwendet werden darf, will man ein ansprechendes Produkt herstellen.<br />
Aber selbst wenn Gefahrenquellen wie Fehlgärung oder Maischelagerung bei der Geistherstellung ausgeschlossen werden können, muss hier mit großer Sorgfalt gearbeitet werden. Auch bei der Herstellung von Obstgeisten ist die Qualität des verwendeten Rohstoffs die Basis für die Qualität des späteren Destillates. Deshalb muss man bei der Auswahl der Früchte besonders kritisch sein, denn qualitativ hochwertige Obstgeiste sind gekennzeichnet durch die Verwendung besonders aromatischer, sehr sorgfältig ausgesuchter Partien.</p>
<p><strong>WELCHES FRUCHTVERHÄLTNIS SOLL MAN WÄHLEN?</strong></p>
<p>Auch bei der eingesetzten Rohstoffmenge darf nicht gespart werden. So sollten je Liter Alkohol bei Schlehen 2 kg, bei Himbeeren und Vogelbeeren 1 bis 1,5 kg eingesetzt werden. Bei den besonders aromatischen Waldhimbeeren reicht ein Verhältnis 1 : 1. Entgegen anders lautenden Literaturangaben hat sich ein in unserem Hause mit einem Verhältnis 2 : 1 angesetzter Obstgeist aus Schwarzen Johannisbeeren als sehr typisch, also ohne jede Fremdnote, erwiesen. Gerade bei Himbeeren ist darauf zu achten, dass diese beim Ansetzen noch nicht angegoren sind. Dies zu vermeiden ist jedoch nicht immer ganz einfach, da deren Ernte in eine relativ warme Jahreszeit fällt. Deshalb müssen sie sofort überspritet werden. Auch ein Einfrieren für eine spätere Verarbeitung ist ohne Qualitätsverlust möglich.</p>
<p><strong>BESONDERHEITEN &#8211; DAS GILT ES ZU BEACHTEN</strong></p>
<p>Eine wichtige Voraussetzung für eine Erfolgversprechende Verarbeitung bei Schlehen und Vogelbeeren ist, dass diese Früchte vorher einer Frosteinwirkung ausgesetzt waren. Dieser Kälteschock löst gerade bei Schlehen den Abbau von Gerbstoffen aus. Dadurch werden die Früchte aromatischer. Sollte aufgrund der klimatischen Verhältnisse eine Frosteinwirkung nicht stattgefunden haben, kann man diese auch durch eine &#8220;künstliche&#8221; Behandlung in einer Tiefkühltruhe ersetzen. Schlehen haben relativ große Steine und eine dünne Fruchtfleischhülle, die allerdings eine sehr feste Haut hat. Bei der Vorbereitung der Beeren für die Mazeration können daher auch die Steine leicht zerstört werden und so zu einem zu starken Bittermandelton im Destillat führen. Deshalb sollte man Schlehenansätze spätestens nach einer Woche abdestillieren. Eine sichere Aufarbeitung von Schlehen ist daher nur mit einer großzügig eingestellten Walzenmühle oder einem <a title="Schneide-u-Rührwerke" href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Maschinen-Schneideruehrwerke-br-Ruehrgeraete-335_126">Schneid- und Rührwerk </a>möglich.<br />
Bei Himbeeren reicht eine Mazerationszeit von ein bis zwei Tagen für einen ausreichenden Aromaaustausch aus. Eine zu lange Extraktionszeit birgt die Gefahr, dass die zahlreich vorhandenen Samen auch mit ausgelaugt werden und das feine Himbeeraroma überlagern.</p>
<p><strong>AUCH HIER: VOR- UND NACHLAUFABTRENNUNG UNERLÄSSLICH</strong></p>
<p>Da bei der Herstellung von Obstgeisten immer nahezu reiner Ethylalkohol verwendet wird, gehen viele Brenner davon aus, dass man bei deren Destillation zumindest keinen Vorlauf mehr abtrennen muss. Dies ist aber nicht so. Auch hier reichert sich beim Anlaufen des Destillates noch Vorlauf an, natürlich nicht so viel wie bei Obstmaischen. Um eine sichere Abscheidung zu gewährleisten, sollte man deshalb zunächst einmal 200 ml sammeln und danach etwa 10 Fraktionen zu je 50 ml abfangen. Nun kann man sich in Ruhe von der letzten Fraktion her durch eine sensorische Untersuchung der Umschaltfraktion nähern. Ist man sich dabei nicht ganz sicher, leistet der Vorlauf-Abtrennungstest gute Dienste.<br />
Die Abtrennung des Nachlaufes kann man einfacher und vor allem sicherer vornehmen, wenn beim Brenngerät im dritten Verstärkerboden ein Thermometer eingebaut ist. Zeigt dies 92° C an, befinden sich hier bereits Nachlaufbestandteile. Nun sollte man die Vorlage in ein separates Gefäß entleeren und diesen Vorgang nochmals wiederholen. Zwischen diesen beiden Fraktionen ist dann schon ein deutlicher Unterschied in Richtung typischer Nachlaufkomponenten zu erkennen. Zumeist kann die zweite Fraktion schon eindeutig dem Nachlauf zugeordnet werden. Die Abtrennung des Nachlaufes über das <a href="http://www.rekru.de/product_info.php?products_id=Vorlage-Alkoholometer-ohne-Thermometer-1562">Vorlage-Alkoholometer (&#8220;Alkohol-Spindel&#8221;), </a>wie z. B. das &#8220;Herunterbrennen auf 50 % Vol., ist nicht mehr zeitgemäß.</p>
<p><strong>DESTILLATION: ZEIT AUSREICHEND UND RICHTIG BEMESSEN!</strong></p>
<p>Für einen Abtrieb sollte man einen Brenntag einkalkulieren. Bei einem Ansatz Alkohol zu Frucht von 1 : 2 sind in einer vollen Brennblase etwa 50 l Alkohol. Bei einer Destillationsgeschwindigkeit von 6 l in der Stunde und einer Anlaufzeit von etwa einer Stunde kommt man auf diesen Zeitraum, auch wenn man im Nachlaufbereich schneller destillieren kann. Die Nachläufe sollte man auf jeden Fall sammeln. Reicht deren Menge für eine sinnvolle Destillation aus, kann man diese dann dazu steuerfrei anmelden.</p>
<p><strong>Praxisbeispiel</strong><br />
Ansatz von 40 kg Schwarzen Johannisbeeren mit 25 l Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs mit einem Alkoholgehalt von 96,3 % Vol. Dieser Ansatz entspricht nicht den bisherigen Literaturangaben, die von einem deutlich geringeren Fruchteinsatz von max. 1 : 1 ausgehen. Insgesamt wurden also 23,9 l Alkohol verwendet.<br />
Die Destillation erfolgte nach sechs Tagen ohne Verstärker, also nur mit Kühlung des Dephlegmators. Es ergab sich folgendes Ergebnis, ermittelt mit Hilfe der Tafel 2 der Amtlichen Alkoholtafeln:<br />
<strong>&gt; Vorlauf:</strong><br />
0,25 kg (0,3 l) mit 85 % Vol.: 0,3 l Alkohol<br />
<strong>&gt; Mittellauf:</strong><br />
19,0 kg (23,5 l) mit 86 % Vol.: 19,4 l Alkohol<br />
<strong>&gt; Nachlauf:</strong><br />
3,6 kg (4,5 l) mit 65 % Vol.: 2,8 l Alkohol<br />
Alkoholausbeute bei der Destillation: 22,5 l Alkohol<br />
Bezogen auf die ursprünglich eingesetzte Alkoholmenge entspricht dies einer Destillationsausbeute von 94 % bzw. einem Destillationsverlust von 6 %. Der Anteil des Mittellaufs beträgt dabei 86 %.<br />
Anzumerken ist noch, dass die Brennblase mit Wasser auf 120 l aufgefüllt wurde. Laut Brennbuch betrug die Destillationszeit 6 Stunden und 10 Minuten.</p>
<p>Auszug aus dem Fachmagazin<strong> &#8220;Kleinbrennerei 6/2011&#8243;</strong><br />
<strong>Autor:</strong> Otfried Jung, Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie, FG Gärungstechnologie mit Lehrbrennerei, Stuttgart-Hohenheim<br />
<a href="http://www.kleinbrennerei.de">www.kleinbrennerei.de</a></p>
<p> </p>


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		<title>Einsatz von Hefen und Enzymen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 14:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Koenig]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Brennerei-Kellerei-Mosterei]]></category>
		<category><![CDATA[Brennereibedarf]]></category>
		<category><![CDATA[Mostereibedarf]]></category>
		<category><![CDATA[Rekru]]></category>
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		<category><![CDATA[Enzyme]]></category>
		<category><![CDATA[Gärung]]></category>
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		<category><![CDATA[Spirituosen]]></category>

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		<description><![CDATA[bei der Most-, Saft- und Schnapserzeugung. Gesundes, reifes Obst bildet die Basis bei der Erzeugung marktgerechter Qualitäten von Säften, Mosten und Destillaten. Eine Reihe von Produktionsschritten ist erforderlich, von denen jeder einzelne über die Qualität der nachfolgenden Verarbeitungsschritte entscheidet. Somit gilt es bei jedem Produktionsschritt die im Obst enthaltene Qualität zu schonen und in das Endprodukt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>bei der Most-, Saft- und Schnapserzeugung.</strong></p>
<p>Gesundes, reifes Obst bildet die Basis bei der Erzeugung marktgerechter Qualitäten von Säften, Mosten und Destillaten. Eine Reihe von Produktionsschritten ist erforderlich, von denen jeder einzelne über die Qualität der nachfolgenden Verarbeitungsschritte entscheidet. Somit gilt es bei jedem Produktionsschritt die im Obst<span id="more-235"></span> enthaltene Qualität zu schonen und in das Endprodukt zu überführen.</p>
<p>Mit Hilfe von <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Saft-Most-Weinherstellung-fuer-Winzer-und-Moster-338_150" target="_blank">Enzymen und Hefen</a> lassen sich die erforderlichen Prozesse gleich von Beginn an kontrollieren und lenken. Denn einmal geerntet, ist das Obst und insbesondere seine Maischen anfällig für die Infektion durch unerwünschte Mikroorganismen, deren Stoffwechselprodukte die Qualität der Erzeugnisse mindern.</p>
<p><a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Saft-Most-Weinherstellung-fuer-Winzer-und-Moster-Enzyme-338_150_155" target="_blank">Enzyme </a>sind spezielle Eiweißmoleküle, die als sogenannte Biokatalysatoren chemische Reaktionen beschleunigen, ohne sich dabei selbst zu verändern oder zu verbrauchen. So bewirken sie den Abbau von Pektin und Stärke, die als ein feines, aber unsichtbares Gerüst im Saft die Klärung und Filtration stören. Maischeenzyme bewirken darüber hinaus durch einen intensiven Aufschluss des Obstes eine stärkere Extraktion wertgebender Pflanzeninhaltsstoffe (Aroma, Farbe, sekundäre Pflanzenstoffe).</p>
<p>Handelsübliche Hefepräparate sind selektionierte Stämme, absolut natürlichen Ursprungs, der Gattung Saccharomyces (Zuckerpilze). Diese wurden in reiner Form vermehrt und durch ein Trocknungsverfahren haltbar gemacht. So stehen sie dem Anwender zum Einsatzzeitpunkt, nach Rehydrierung, mit höchster Aktivität zur Verfügung.</p>
<p><strong>OBSTVERARBEITUNG ZUR SAFTHERSTELLUNG</strong></p>
<p><strong>Klarer Saft<br />
</strong>Die gewaschenen Früchte werden zerkleinert und umgehend mit einem pektolytischen Maischeenzym behandelt. Nach dem Pressen wird der Saft unter Umständen erneut mit einem Pektinase und evtl. Amylase behandelt, um das Pektin oder evtl. vorhandene Stärke vollkommen abzubauen. Die Wirkung des Enzyms kann mit Hilfe eines einfachen Pektin- oder Stärketestes überprüft werden. Erst nach abgeschlossener Enzymierung folgen die nächsten Prozessschritte, da eine Bentonitschönung oder eine thermische Behandlung die Aktivität der Enzyme sofort beenden würde.</p>
<p><strong>Naturtrüber Saft<br />
</strong>Im naturtrüben Saft wird auf eine Enzymbehandlung verzichtet, da der Abbau der Pektinmoleküle die Trubstabilität reduzieren oder gänzlich abbauen würde.</p>
<p><strong>Mostherstellung<br />
</strong>Wie beim klaren Saft wird auch hier eine rasche Vorklärung angestrebt. Denn nur mit vorgeklärten Säften lassen sich hochwertige Qualitäten erzeugen. Die notwendigen Verarbeitungsschritte entsprechen jenen der Klarsaftherstellung. Sobald der Saft vorgeklärt wurde, wird er mit einer Hefe beimpft. Je nach gewünschtem sensorischen Typ, vorhandener Gärbedingungen (Gärtemperatur, Nährstoffversorgung, &#8230;) und persönlicher Vorliebe stehen dem Erzeuger eine Reihe von <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Saft-Most-Weinherstellung-fuer-Winzer-und-Moster-338_150" target="_blank">Trockenreinzuchthefen</a> zur Verfügung.</p>
<p>In jedem Fall sollte die Hefe sehr sorgfältig und genau nach Herstellervorschrift rehydriert werden. Nur so kann eine möglichst hohe Lebendkeimzahl gewährleistet werden. Ziel des Hefeeinsatzes ist es zum einen, durch die Verwendung einer selektionierten Hefe unerwünschte Mikroorganismen zu verdrängen und zum anderen durch die Wahl des bevorzugten Hefestammes das Profil der eigenen Produkte zuverlässig zu erreichen.</p>
<p>Während der Gärung muss die Temperatur kontrolliert werden. Sie sollte bei ca. 16 &#8211; 18° C liegen. Es können auch tiefere Temperaturen angestrebt werden. Diese erfordern einen intensiveren Kontrollaufwand des Gärverlaufs.</p>
<p>Eine bedarfsgerechte Hefeernährung durch anorganische (Gärsalze) und organische (Hefezellwandpräparate) Nährstoffe bis zur Gärmitte versetzt die Hefe in die Lage die Gärung zuverlässig zum gewünschten Ende zu führen. Auch im Hinblick auf das sensorische Ergebnis wirken sich diese Maßnahmen positiv aus.</p>
<p>In jedem Fall gilt es eine Gärstörung zu vermeiden, deren Folgen sowohl im Hinblick auf Qualität und Kosten oftmals nicht absehbar sind.</p>
<p><strong>Brennmaischen</strong><br />
Bei der Destillation kann der Brenner nur durch Vor- und Nachlaufabtrennung den Eintrag unerwünschter Komponenten reduzieren. Da jegliche Abtrennung immer einen Verlust erwünschter Aromakomponenten mit sich bringt und eine großzügige Nachlaufabtrennung oft zu aromaschwachen Destillaten führt, hat die Vermeidung der Bildung unerwünschter Komponenten oberste Priorität. Insofern gilt auch hier, dass die ersten Verarbeitungsschritte die Qualität des Endproduktes maßgeblich bestimmen.</p>
<p>Einmal geerntet ist das Obst ein begehrtes Substrat für Mikroorganismen aller Art. Da im Gegensatz zur Saft- und Weinherstellung keine Abtrennung von Maische und Trub erfolgt, steht die rasche Verdrängung unerwünschter Mikroorganismen im Vordergrund. Deshalb liegt das Augenmerk auf der raschen Erzeugung einer optimalen Maischestruktur. Dies geschieht durch eine machanische Zerkleinerung, die durch den Zusatz pektolytischer <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Brennmaischezusaetze-fuer-den-Obstbrenner-122_149" target="_blank">Enzyme</a> zur schnelleren Verflüssigung unterstützt wird. Die Zugabe erfolgt gleich während des Einmaischens. Handelt es sich um ein granuliertes Präparat wird es vorher in der 10 bis 20fachen Menge Wasser aufgelöst. Es ist auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung in der Maische zu achten.</p>
<p>Im Zusammenhang mit der Enzymierung von Brennmaischen wird immer wieder die Bildung von Methanol diskutiert. Auch in nicht enzymbehandelten Maischen entsteht Methanol. Die Behandlung durch pektolytische Enzyme, kann unter Umständen zu einer Erhöhung führen. Im Normalfall jedoch wird die Höchstgrenze nicht überschritten. Je zuckerreicher der Most, desto geringer die Methanolbildung. Sollte sie ein Problem darstellen, stehen spezielle <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Brennmaischezusaetze-fuer-den-Obstbrenner-122_149" target="_blank">Enzympräparate </a>zur Verfügung, die aufgrund ihrer speziellen Aktivitäten kein Methanol freisetzen.</p>
<p>Die unerwünschten Fettsäuren sind typische Nachlaufkomponenten. Die bekannteste ist die Essigsäure. Im gesunden Obst kommen sie nur in geringem Umfang vor und werden erst durch mikrobiologische Prozesse gebildet. Verantwortlich sind Essigsäurebakterien, Clostridien und wilde Hefen.</p>
<p><strong>Bei Beachtung folgender Hinweise lässt sich die Bildung unerwünschter Komponenten minimieren:</strong></p>
<ul>
<li>pH-Wert-Absenkung durch Ansäuerung</li>
<li>Sofortige Beimpfung mit einer Reinzuchthefe, um eine rasche Verdrängung wilder Hefen zu erreichen</li>
<li>Temperaturkontrolle während der Gärung(&lt; 20° C)</li>
<li>Vermeidung von Luftzutritt während der Gärung durch dicht verschlossene Behälter mit fest sitzendem Gärspund</li>
<li>Kurze Lagerung der vergorenen Maischen</li>
</ul>
<p>Die Zugabe von Gärsalz hat auch bei den Brennmaischen positive Auswirkungen auf den Gärverlauf und das sensorische Ergebnis. Allein bei Abfindungsbrennereien ist die Zugabe in die Maischen ausdrücklich verboten.</p>
<p>Zur Steigerung der Aromaausbeuten stehen dem Brenner Enzyme mit einer beta-Glukosidase-Wirkung zur Verfügung. Das Enzym kann bereits zu Beginn der Gärung dosiert werden. Zwar hemmt der hohe Zuckergehalt anfangs das Enzym, doch bei abnehmendem Glukosegehalt im Gärverlauf entfaltet sich seine Wirkung.</p>
<p>Durch die Behandlung mit glykosidischen Enzymen werden Terpene freigesetzt, die bei den Bukettrebsorten zu den prägenden Aromastoffen gehören. Je nach Obstsorte ist der Gehalt an Terpenen sehr unterschiedlich und damit auch die Wirkung der beta-Glukosidase. Während sich in Kernobstarten praktisch keine Terpene nachweisen lassen, enthalten Steinobstarten in der Regel nur geringe Konzentrationen. Die Wirkung dieser Enzyme korreliert mit den Terpengehalten im Obst. Zeigen Kernobstbrände nur geringe Veränderungen, so führt der Einsatz zu einer insgesamt komplexeren Aromatik bei Steinobstbränden.</p>
<p><strong>Fazit:<br />
</strong>Hefen und Enzymen kommen natürlicherweise vor. Fruchteigene Pektinasen und die spontane Hefeflora sind seit jeher Begleiter der Most-, Wein- und Destillat-<br />
herstellung. Aber mit dem Einsatz selektionierter Trockenreinzuchthefen und hochaktiver Enzyme hat der Erzeuger die Möglichkeit seinen Produktionsprozess zu lenken und sicher zu gestalten.</p>
<p><strong>Autor:<br />
</strong>Christian Prinz<br />
Produktmanager Biotechnologie &#8211; Food &amp; Beverage,<br />
BEGEROW Langenlonsheim<br />
<a href="http://www.kleinbrennerei.de">www.kleinbrennerei.de</a></p>


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		<title>Zwetschgen &#8211; mehr als ein Ersatz für Kirschen</title>
		<link>http://www.rekru.de/blog/rekru/brennerei-kellerei-mosterei/zwetschgen-mehr-als-ein-ersatz-fur-kirschen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 09:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Koenig]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Brennerei-Kellerei-Mosterei]]></category>
		<category><![CDATA[Brennereibedarf]]></category>
		<category><![CDATA[Rekru]]></category>
		<category><![CDATA[Brennereizubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Brennmaische]]></category>
		<category><![CDATA[Destillate]]></category>
		<category><![CDATA[Entsäuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Gärung]]></category>
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		<description><![CDATA[STEINOBSTVERARBEITUNG IN DER BRENNEREI Auch Zwetschgen wollen beim Einmaischen richtig behandelt sein! Ihr relativ hartes Fruchtfleisch verlangt vom Brenner eine gewisse Aufarbeitung. Es stellt sich die Frage: Einmaischen mit oder ohne Steine? Zwetschgen haben ein ziemlich hartes, aber saftiges Fruchtfleisch. Deshalb dürfen sie im Gegensatz zu Kirschen nicht ohne Aufarbeitung eingemaischt werden. Denn gesunde Zwetschgen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>STEINOBSTVERARBEITUNG IN DER BRENNEREI</strong></p>
<p>Auch Zwetschgen wollen beim Einmaischen richtig behandelt sein! Ihr relativ hartes Fruchtfleisch verlangt vom Brenner eine gewisse Aufarbeitung. Es stellt sich die Frage: Einmaischen mit oder ohne Steine?<span id="more-223"></span></p>
<p>Zwetschgen haben ein ziemlich hartes, aber saftiges Fruchtfleisch. Deshalb dürfen sie im Gegensatz zu Kirschen nicht ohne Aufarbeitung eingemaischt werden. Denn gesunde Zwetschgen bleiben ansonsten ziemlich lange unverändert im Gärbehälter liegen, weil kein Saft austreten und dadurch die Gärung nicht einsetzen kann. Dadurch besteht die große Gefahr, dass die Maische zu schimmeln anfängt.</p>
<p>Deshalb ist es besser, wenn man die Zwetschgen mit einem technischen Hilfsmittel bearbeitet. Man kann z. B. den Gärbehälter mit den ganzen, ausgelesenen Früchten befüllen und diese anschließend mit einem <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Maschinen-Schneideruehrwerke-br-Ruehrgeraete-335_126" target="_blank">Schneid- und Rührwerk </a>so lange durchrühren, bis alle Früchte zumindest einmal angeritzt wurden.</p>
<p>Bei der kleinsten Ausführung ist die noch mit einem vertretbaren Aufwand bearbeitbare Maischemenge allerdings auf ca. 200 l Maischevolumen begrenzt. Während dieser Bearbeitung kann man bereits den größten Teil der Säure zugeben und somit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, nämlich während des Einmaischens gleichzeitig die Säure auf den ganzen Behälterinhalt so zu verteilen, dass überall ein konstanter pH-Wert gemessen werden kann. Dieses Erbebnis garantiert dann auch, dass eine gleichmäßige Verteilung der Säure vorliegt. DerpH-Wert sollte bei pH 3,0 liegen, mit einer Abweichung von 0,2 nach oben oder unten.</p>
<p>Eine Kontrolle des pH-Wertes spätestens nach einem Tag ist zu empfehlen, da sich dieser normalerweise verändert, zum Nachteil für den Brenner zumeist nach &#8220;oben&#8221;. Im ungünstigsten Fall sogar in einen Bereich, bei dem man dann von einer sicheren Vergärung unter Säureschutz nicht mehr ausgehen kann.</p>
<p><strong>ZERKLEINERN &#8211; ABER WIE?</strong></p>
<p>Von Vorteil beim Einmaischen mit dem <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Maschinen-Schneideruehrwerke-br-Ruehrgeraete-335_126" target="_blank">Schneid- und Rührwerk </a>ist, dass dabei keine Steine zerstört werden. Somit tritt beim späteren Destillat der übliche Steingeschmack nicht so kominierend hervor, sondern das ausgeprägte Bukett der Frucht, das dann an das Ausgangsmaterial Zwetschge erinnert, so dass man die Herkunft des Produktes eindeutig erkennt.</p>
<p>Bei größeren Mengen empfiehlt es sich, die Zwetschgen mit einer Obstmühle zu bearbeiten. Dabei ist zu beachten, dass der Abstand der Walzen so eingestellt werden kann, dass beim Durchlassen keine Steine zerstört werden.<br />
<a href="http://www.rekru.de/product_info.php?products_id=Exzenterschnecken-Brennmaischepumpen-von-Kiesel-SP-5-B-SP-B-6-und-SP-10-B-6551" target="_blank">Auch Exzenterschneckenpumpen (SP 6), </a>einen ausreichenden Durchgang vorausgesetzt, der das Pumpen der Zwetschgen ohne Zerstörung der Steine gewährleistet, eignen sich sehr gut für das Einmaischen größerer Mengen. Bei dieser Variante ist der Arbeitsaufwand am geringsten.</p>
<p><strong>NEUERUNGEN GEFRAGT</strong></p>
<p>Will man allerdings etwas Neues ausprobieren und vom klassischen Zwetschgendestillat mit seinem typischen Steinton wegkommen, muss man beim Einmaischen mit Hilfe einer Entsteinmaschine alle Steine entfernen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass dadurch ein völlig anderes Zwetschgendestillat entsteht, das für viele aufgrund seines veränderten Geruchs und Geschmacks ungewohnt ist und somit oft auch als untypisch abgelehnt wird.</p>
<p><strong>REIFEGRAD BEACHTEN</strong></p>
<p>Zunächst gilt auch bei Zwetschgen, dass nur vollständig ausgereifte Früchte eingemaischt werden sollen, will man ein qualitativ hochwertiges Destillat erzeugen. Lässt man die Zwetschgen bis zur Überreige am Baum hängen, vertrocknen sie etwas und schrumpfen am unteren Ende des Stieles ein. Solche überreife Zwetschgen sind zuckerreicher und bringen dadurch auch mehr Alkohol. Da sie dadurch aber weniger Saft enthalten, sollte zur Verflüssigung der Maische eine <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Brennmaischezusaetze-fuer-den-Obstbrenner-Enzyme-Amylasen-122_149_151" target="_blank">Pektinase</a> zugegeben werden. Besser ist es daher, nur vollreife, jedoch keinesfalls überreife Früchte einzumaischen.</p>
<p>Auch hier zeigt es sich wieder, dass es für den Brenner am besten ist, wenn er seine Zwetschgen selbst erzeugt und nicht über den Handel bezieht. Würden diese zum, für die Verarbeitung in der Brennerei, optimalen Zeitpunkt, also recht spät und somit auch geschmackvoller geerntet, wären sie viel anfälliger für den Verderb. Werden sie dann erst nach ein oder zwei Tagen eingemaischt, hat dies negative Einflüsse auf die Maische- bzw. Destillatqualität.</p>
<p><strong>VERGÄRUNG MIT MIASCHEZUSÄTZE</strong></p>
<p>Selbstverständlich müssen die bekannten Maischzusätze wie <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Brennmaischezusaetze-fuer-den-Obstbrenner-Hefen-Aromahefen-122_149_152" target="_blank">Reinzuchthefe</a> und <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Brennmaischezusaetze-fuer-den-Obstbrenner-Saeuren-122_149_153" target="_blank">Säure</a> zugegeben werden, denn nur eine sichere, rasch eingeleitete Vergärung unter Säureschutz bei ph 3,0 oder leicht darunter oder darüber ist Voraussetzung dafür, dass die Maische auch am Ende der Gärung noch von einwandfreier Qualität ist und dadurch für eine Erfolg versprechende Destillation bestmögliche Voraussetzungen geschaffen worden sind.<br />
Die vergorene Maische sollte möglichst bald abdestilliert werden. Eine (längere) Lagerung bringt keine zusätzliche Qualität.</p>
<p>Auszug aus dem Fachmagazin &#8220;Kleinbrenner&#8221; 10/2009<br />
Autor: Otfried Jung, Universität Hohenheim<br />
<a href="http://www.kleinbrennerei.de">www.kleinbrennerei.de</a></p>


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		<title>Einmaischen leicht gemacht</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Koenig]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Brennerei-Kellerei-Mosterei]]></category>
		<category><![CDATA[Brennereibedarf]]></category>
		<category><![CDATA[Kellereibedarf]]></category>
		<category><![CDATA[Liköre-Weine-Biere-Spirituosen]]></category>
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		<category><![CDATA[Brennereizubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Brennmaische]]></category>

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		<description><![CDATA[OBST VORBEREITEN UND ZERKLEINERN Nach Ernte und Auswahl der Früchte ist das Einmaischen ein weiterer, je nach Obstart recht aufwändiger Schritt auf dem Weg zu hochwertigen Bränden. Doch hält der Markt mittlerweile eine ganze Reihe (preisgünstiger) Geräte bereit, die  Arbeit und Zeit ersparen und sich obendrein auch auf die Qualität des späteren Destillates positiv auswirken. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>OBST VORBEREITEN UND ZERKLEINERN</strong></p>
<p>Nach Ernte und Auswahl der Früchte ist das Einmaischen ein weiterer, je nach Obstart recht aufwändiger Schritt auf dem Weg zu hochwertigen Bränden. Doch hält der Markt mittlerweile eine ganze Reihe (preisgünstiger) Geräte bereit, die  Arbeit und Zeit ersparen und sich obendrein auch auf die Qualität des späteren Destillates positiv auswirken.<span id="more-207"></span></p>
<p>Das sorgfältige Einmaischen ist von enormer Bedeutung für die Erzeugung von Qualitätsbränden. Es gilt nicht nur, die Voraussetzungen für die Umwandlung des Fruchtzuckers in Alkohol zu schaffen, es muss gleichzeitig auch dafür gesorgt werden, dass sich keine unerwünschten Reaktionen abspielen, wie z. B. die Entstehung von Ethylcarbamat (EC).</p>
<p><strong>ENTREBELN, ENTRAPPEN, ENTSTIELEN</strong></p>
<p>Weintrauben und verschieden Beeren müssen vor dem Einmaischen entrappt werden. Hierzu dienen <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Maschinen-Abbeermaschinen-335_123" target="_blank">Traubenabbeermaschinen,</a> von denen kleinere Geräte mit Handbetrieb bereits gute Dienste leisten.<br />
Durch ein Schlagwerk, welches in einem Siebeinsatz rotiert, werden die Rappen abgetrennt und ausgetragen. Die Beeren gelangen &#8211; durch verstellbare Walzen gequetscht &#8211; in den Auffangbehälter. Je nach zu verarbeitender Frucht gibt es speziell dafür geeignete Siebeinsätze mit 15 mm Lochblech, die auch für Holunder-, Johannis- oder Vogelbeeren geeignet sind. Der Walzenabstand ist im Bereich von 0 bis 7 mm verstellbar und durch das herausnehmbare Lochblech ist auch ein Betrieb als reine Quetschmühle möglich. Bereits mit kostengünstigen Geräten ist eine Leistung von 1500 kg/h möglich. Kleine Mengen werden über ein Drahtgitter direkt in den Gärbehälter gestreift. In der Gegend um Salzburg, einem traditionellen Verarbeitungsgebiet der Vogelbeeren, haben findige Köpfe eine robuste und leistungsfähige Entrebelmaschine für Vogelbeeren gebaut, mit der auch große Mengen an Vogelbeeren problemlos bewältigt werden können.<br />
Speziell für Kirschen, Johannisbeeren und ähnliches Obst gibt es eine Reinigungs- und Entstielmaschine. Rappen und Stiele werden durch sich entgegengesetzt drehende Gummiwalzen schonend entfernt, wobei gleichzeitig eine Reinigung mit Wasser möglich ist.</p>
<p><strong>ZERKLEINERN &#8211; WICHTIG FÜR DIE AUSBEUTE!</strong></p>
<p>Die Früchte sollen beim Einmaischen möglichst fein zerkleinert werden, damit der Zucker aus den Pflanzenzellen freigesetzt wird. Der mechanischen Zerkleinerung sind aber Grenzen gesetzt, da gleichzeitig  darauf geachtet werden muss, dass Steine und Kerne nicht zerstört werden. Daher kommen zur Zerkleinerung von Stein- und Kernobst unterschiedliche Geräte zum Einsatz.</p>
<p><strong>Geräte für Stein- und Beerenobst<br />
</strong>Weiches Stein- und Beerenobst wird mit Hilfe eines <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Maschinen-Schneideruehrwerke-br-Ruehrgeraete-335_126" target="_blank">Rühr- und Schneidegerätes</a> zerkleinert, das mit einer kräftigen Bohrmaschine angetrieben wird. Um Zerstörungen am <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Behaelter-Holzfaesser-Bag-in-Box-Kunststoffbehaelter-330_331" target="_blank">Maischebehälter</a> zu vermeiden, ist das Gerät mit einem Schnittschutz ausgerüstet. Die Früchte werden mit einem solchen Rührer regelrecht auseinander geschnitten, und oft löst sich sogar das Fruchtfleisch komplett von den Steinen ab. Größere Mengen gibt man über Quetschmühlen bei denen die Früchte durch gegenläufig rotierende Walzen geführt werden.<br />
Durch einen unterschiedlichen Walzendurchmesser entstehen ebenfalls unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten, womit eine zusätzliche Zerstörung der Früchte erreicht wird. Der Walzenabstand ist variabel einstellbar. Oft befindet sich auch noch eine spezielle Zahnung auf den Walzen.</p>
<p><strong>Geräte für kleine Mengen<br />
</strong>Das klassische Zerkleinerungsgerät für kleine Mengen ist nach wie vor die <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Maschinen-Muser-Muehlen-335_125" target="_blank">Obst- und Beerenmühle,</a> die für die Zerkleinerung von Kernobst mit Hakenwalzen, für Beerenobst jedoch mit Quetschwalzen ausgerüstet ist. Mit einem großen Schwungrad wird mit Muskelkraft oder bei etwas teureren Geräten mit Motorantrieb die Welle mit den Walzen betrieben. Das zerkleinerte Material kann eingemaischt oder gepresst werden.<br />
Die nächste Größenordnung zum Einmaischen von Kern- und Steinobst <a href="http://www.rekru.de/product_info.php?products_id=Musermax-1-4-kW-220-V-mit-Motorschutz-728" target="_blank">stellt der &#8220;Muser-Max&#8221; dar, </a>welcher optisch kaum von einem Gartenhäcksler zu unterscheiden ist. In seiner Funktion ähnelt das Gerät den größeren noch folgenden Vorbildern, ist jedoch mit einer Leistung von bis zu 250 kg pro Stunde allenfalls für Hobbybrenner und Moster geeignet. Um beim Einmaischen von Steinobst weitgehend zu vermeiden, dass die Steine zerstört werden, können die Schneidemesser aus rostfreiem Stahl durch Vorrichtungen aus lebensmittelechtem Kunststoff ersetzt werden.</p>
<p><strong>Geräte für den professionellen Einsatz<br />
</strong>Ein Weiteres in den Hobbybereich einzuordnendes Zerkleinerungsgerät für Kernobst ist die <a href="http://www.rekru.de/product_info.php?products_id=Kernobst-Schneidemuehle-6779" target="_blank">Kernobst-Schneidemühle mit Trichter und Unterteil aus Kunststoff sowie einer Motorleistung von 2,2 KW.</a> Optisch ähnelt das Gerät stark den Musern, sein Messersystem produziert aber etwa haselnussgroße Stücke, die zum Pressen oder zum Einmaischen geeignet sind. Mit einer Leistung von etwa 1000 kg/h bei optimalem Arbeitsablauf kann von halbprofessioneller Arbeitsleistung gesprochen werden.<br />
Zur professionellen Zerkleinerung von Kernobst werden <a href="http://www.rekru.de/index.php?cPath=Maschinen-Muser-Muehlen-335_125" target="_blank">Muser, Rätzmühlen</a> oder Hammermühlen verwendet. Kernstück des Musers ist ein kräftiger Motor, der auf einem Gestell angebracht, die Messer antreibt. Um hier auch harte Rohstoffe verarbeiten zu können ist eine Leistung von ca. 5,5 KW erforderlich. Moderne Muser sind vollständig aus Edelstahl mit variabler Öffnung und eine Leistung bis zu mehreren Tonnen pro Stunde ist möglich. Spritzdeckel an der Öffnung des Musermantels garantieren sicheres Arbeiten. Der Auswurf mündet seitlich normalerweise gleich in den Früchtetrichter einer Maischepumpe. Die Zerkleinerung erfolgt durch eine spezielle Messerkombination in Verbindung mit einer variablen Lochscheibe, wodurch sich der Zerkleinerungsgrad einregulieren lässt. Bei einigen Geräten lassen sich die Messer schnell und einfach durch ein Schlagwerk ersetzen, wodurch eine Konstruktion in der Art einer Rätzmühle mit deren besonderen Eigenschaften erreicht wird.</p>
<p><strong>Lohnt die Anschaffung einer Rätzmühle?<br />
</strong>Soll neben Destillat auch Saft hergestellt werden, lohnt die Anschaffung einer Rätz- oder Hammermühle &#8211; man erhält pressbare, erbsen- bis haselnussgroße Partikel. Herzstück der Hammermühlen sind an einer Welle fest oder pendelnd gelagerte &#8220;Hämmer&#8221; &#8211; Prallorgane -, die die zu zerkleinernde Frucht gegen einen Siebmantel schlagen. Der Grad der Zerkleinerung kann wiederum durch die Lochgröße des Siebeinsatzes gesteuert werden.<br />
Weiter verbreitet sind Rätzmühlen, die in jeder Mosterei zu finden sind. Das System entspricht einem stumpfen Rotor, der das Mahlgut gegen den zylindrischen Mantelraum schleudert, dessen darin sich befindliche Messer die Zerkleinerung vollziehen. Die zerkleinerten Partikel werden durch Schlitze in der Wandung abgeführt. Durch den Einsatz verschiedener Messer ist die Intensität der Zerkleinerung zu steuern. Gerade für den optimalen Saftablauf und eine gewisse Drainagebildung ist die Wahl der richtigen Messer und der daraus resultierenden Partikelgröße wichtig. Wird weicheres Material verwendet sind größere Partikel notwendig, um überhaupt noch pressen zu können und einen entsprechenden Saftanteil zu bekommen.</p>
<p>Auszug aus dem Fachmagazin Kleinbrennerei 8/2010<br />
Autor: Dr. Klaus Hagmann, Göppingen<br />
<a href="http://www.kleinbrennerei.de">www.kleinbrennerei.de</a></p>


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		<title>Aroma Plus Hefe</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Koenig]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Brennerei-Kellerei-Mosterei]]></category>
		<category><![CDATA[Brennereibedarf]]></category>
		<category><![CDATA[Rekru]]></category>
		<category><![CDATA[Hefen]]></category>

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		<description><![CDATA[Trockenreinzuchthefe zur schonenden Vergärung empfindlicher Obststoffe. Aroma Plus ist eine neue, besonders aktive Trockenreinzuchthefe vom Stamm Saccharomyces cerevisiae. Die speziellen Enzymaktivitäten fördern die Bildung von Aroma- und Bukettstoffen. Aroma Plus ist besonders zur schonenden Vergärung von Williams Christ Birnen und anderen Obstsorten geeignet. Die mittlere Gärgeschwindigkeit verhindert eine übermäßige Maischeerwärmung und wirkt somit dem Austrag [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Trockenreinzuchthefe zur schonenden Vergärung empfindlicher Obststoffe.</p>
<p><a title="Aroma-Plus-Hefe" href="http://www.rekru.de/product_info.php?products_id=Aroma-Plus-Hefe-1079" target="_blank">Aroma Plus</a> ist eine neue, besonders aktive Trockenreinzuchthefe vom Stamm Saccharomyces cerevisiae. Die speziellen Enzymaktivitäten fördern die Bildung von Aroma- und Bukettstoffen.<span id="more-116"></span></p>
<p><a title="Aroma-Plus-Hefe" href="http://www.rekru.de/product_info.php?products_id=Aroma-Plus-Hefe-1079" target="_blank">Aroma Plus</a> ist besonders zur schonenden Vergärung von Williams Christ Birnen und anderen Obstsorten geeignet. Die mittlere Gärgeschwindigkeit verhindert eine übermäßige Maischeerwärmung und wirkt somit dem Austrag leichtflüchtiger Aromakomponenten im Verlauf der Gärung entgegen.</p>
<p><a title="Aroma-Plus-Hefe" href="http://www.rekru.de/product_info.php?products_id=Aroma-Plus-Hefe-1079" target="_blank">Sie finden Aroma Plus Trockenhefe in unserem ReKru-Online-Shop.</a></p>


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